Kommunale Kriminalprävention

Aufgabenträger der Kommunalen Kriminalprävention sind:

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und die Polizeidirektion MosbachPolizeidirektion Mosbach


Ansprechspartner:

Koordinationsstelle beim Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis

Peter Fieger

Fachbereich Jugendhilfe beim Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis

Koordination: Peter Kuhl-Bartholomeyzik

Jugendreferat: Rainer Wirth

Jugendgerichtshilfe: Uwe Reinhart

Koordinationsstelle bei der Polizeidirektion Mosbach

Werner Broßmann (Tel.: 06261 / 809-150)

Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle bei der Polizeidirektion Mosbach

Rüdiger Bäuerlein (Tel.: 06261 / 809-107)


Wichtige Kooperationspartner in Sachen Kommunale Kriminalprävention:

Was ist Kommunale Kriminalprävention?


Die Kommunale Kriminalprävention ist zentraler Baustein und Markenzeichen der baden-württembergischen Sicherheitsarchitektur. Auslöser für die Einrichtung eines Pilotprojekts waren steigende Kriminalitätszahlen und die Erkenntnisse kriminologischer Forschung, dass 70 % aller Tatverdächtigen ihren Lebensmittelpunkt in der Tatortgemeinde haben oder in dem Landkreis, in dem sie straffällig werden. Man geht davon aus, dass ein wesentlicher Teil der Entstehungsbedingungen für Kriminalität gesellschaftlichen Ursprungs ist und Straftaten im sozialen Umfeld begangen werden. Aus diesem Grund soll die Kriminalprävention vor Ort, in den Städten und Gemeinden, ansetzen um Lösungswege zu erarbeiten und umzusetzen.


Die KKP bietet die Möglichkeit, auf kommunaler Ebene eine deutliche Reduzierung von Kriminalitätsursachen, Straftaten und Ordnungsverstößen zu erreichen. Dadurch werden die objektive Sicherheit und das Sicherheitsgefühl erhöht.


Erfolgreiche Prävention bedingt eine gesellschaftliche Vielseitigkeit, getragen von allen Verantwortungs- und Entscheidungsträgern in enger Einbindung von Vereinen, Institutionen und letztlich der Eltern und aller Erwachsenen, aber auch der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Gerade die durch die Verwaltungsreform erfolgte Eingliederung zahlreicher Fach- und Sonderbehörden auf die Ebene der Landratsämter ermöglicht ganz neue Perspektiven auf dem Gebiet der Prävention.
Durch diese Zusammenführung von früher bestehenden zergliederter Zuständigkeiten unter ein Dach können nun Entscheidungen zielgerichtet, effizient und zeitnah getroffen werden.


Im Neckar-Odenwald-Kreis gibt es seit langem präventive Maßnahmen. So wurden vor Jahren bereits verschiedene Arbeitskreise gegründet und erfolgreiche Maßnahmen durchgeführt. Durch die Zusammenarbeit von Polizei und Landratsamt wird diese Arbeit noch intensiviert.

Inhalte der Kommunalen Kriminalprävention


  • Suchtprävention
  • Gewaltprävention
  • Schutz vor sexuellem Missbrauch
  • Teilnahme am Straßenverkehr
  • Vermittlung der Inhalte des Jugendschutzgesetzes
  • Medienkonsum
  • Sozialisierung jugendlicher Straftäter
  • Schutz von Senioren als Opfer von Straftaten

Projekt: Jugend im öffentlichen Raum


Der Schwerpunkt der Kommunalen Kriminalprävention liegt im Neckar-Odenwald-Kreis beim Jugendschutz. Vor dem Hintergrund steigender Zahlen im Bereich der Jugendkriminalität und des übermäßigen Konsums von Alkohol und Drogen bei Jugendlichen haben das Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis und die Polizeidirektion Mosbach das Projekt "Jugend im öffentlichen Raum" initiiert, welches vom Landeskriminalamt finanziell gefördert wird.
Innerhalb dieses Projektes finden viele einzelne Präventionsmaßnahmen wie Schülervorträge, Elternabende, Werbekampagnen, Ausstellungen und Beratungsgespräche statt. Näheres zu den Projektinhalten erfahren Sie hier.